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tanjaney

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DIE EXTRAMEILE TRIFFT · Neue Podcastfolge OUT NOW 👊🏼

In dieser Folge spreche ich mit Torsten Weber über das Race Around Austria und darüber, was im Kopf eines Athleten nach rund 51 Stunden im Sattel vor sich geht, wenn die Crew dir plötzlich sagt das Rennen sei beendet, “geh mal schlafen, das ist das einzig sinnvolle was du grad tun kannst.” Und über so vieles mehr. Wie sich Crew und Fahrer verbessert haben, wo noch Potenzial ist, welche Pläne anstehen und wie man am besten in den Ultrasport einsteigen kann. 

Spotify: https://spoti.fi/2Yja4ZZ
itunes: https://apple.co/327DM5o
Webseite: https://bit.ly/2Qc8G73

Demnächst übrigens dann auch bei Audible 💪🏼

Torsten Weber – Ultracyclist & Crew sind erneut beim Race around Austria angetreten und lagen rund 1300km (und 15.000 HM) gut im Rennen. Bis sie das Rennen aus technischen Gründen nur 200km vor dem Ziel beenden mussten. Wie es bis dahin lief und wie es nun weitergeht erfahrt ihr in dieser Folge.

Erst neulich durfte ich Amalia Sedlmayr kennenlernen. Die junge Athletin hat eine unfassbare Geschichte zu erzählen und mich mit ihrem Umgang damit wirklich zutiefst beeindruckt. Daher habe ich mich entschieden, ihre Geschichte hier zu teilen. Doch nicht ich habe sie geschrieben. Die Sportstiftung NRW, die die Para-Athletin auf ihrem Weg zu Olympia unterstützt, begleitet die ehemalige Triathletin und schreibt auch ausführlich darüber.

Da der Lebens- und auch Leidensweg der Ausnahmesportlerin sehr komplex ist, habe ich mich entschieden die Worte des Kollegen hier zu teilen, anstatt selbst vermutlich viel zu wenige Worte zu verlieren. Zu diesem Zeitpunkt, wo ich sie kennenlerne und diesen Text teile, hat sie die Amputation beider Unterschenkel gerade hinter sich gebracht. Ein zweiter Teil des Portraits seitens der Sportstiftung wird folgen. Wenn ihr Interesse habt an weiteren Inhalten dazu, dann folgt der Sportstiftung auch gern bei Instgram (@sportstiftungnrw).

Warum Amalia hier einen Platz hat?

Weil sie einer der für mich eindrucksvollsten Persönlichkeiten  ist, denen ich bislang begegnet bin. Nachdem ich sie kennengelernt habe, habe ich mich ein wenig geerdet gefühlt. Bei all dem Mimimi, das wir manchmal an den Tag legen, holt auch mich so eine Geschichte wieder auf den Boden der Tatsachen. Insbesondere aber ihr Umgang damit. Keineswegs selbstverständlich, all diese Entscheidungen zu treffen, sich neue Ziele zu setzen und diese konsequent – mit allen Challenges die dazugehören – zu verfolgen.

Thumbs up, Amalia. Du sagtest zwar, du könntest von mir noch ne Menge lernen. Aber ich bin da anderer Meinung. Ich lerne von dir. Wir alle lernen von dir. Deshalb teile ich deine Geschichte. Herzliches Dankeschön an Sebastian Burg und Sportstiftung NRW für die Bereitstellung des Text- und Bildmaterials. Und an Amalia, die einverstanden war, ihre Geschichte mit mir und auch hier zu teilen. 

©Sportstiftung NRW / Sebastian Burg

Fieser Fisch

Drei Jahre trank Amalia Sedlmayr unwissend vergiftetes Wasser. Die lange Leidenszeit schwächte ihren Körper beträchtlich, aber stählte ihren Willen. Aus einer ambitionierten Triathletin wurde eine aufstrebende Para-Ruderin mit dem Ziel Tokio 2021.

Der fiese Fisch ist im Labor untergetaucht. Die Wasserkaraffe hat Amalia aussortiert. Drei Jahre hauste der bunte, daumengroße Übeltäter in seinem gläsernen Unterschlupf. Tag für Tag, Schluck für Schluck infiltrierte er heimlich sein Gift in die Sportlerin. Der Fisch zwang Amalia ans Limit – körperlich, mental, moralisch. Unterkriegen ließ sich die 28-Jährige jedoch nie. 

An einem Morgen im Dezember 2013 beginnt alles. Schier von jeglicher Kraft verlassen, knickt Amalia auf dem Weg ins Bad ein. Sie kann sich kaum aufrecht halten. Muskelschmerz. Dabei steht Amalia eigentlich voll im Saft. Die Triathlon-Distanz bewältigt sie unter sieben Stunden. Die abendliche Joggingrunde taugt nicht als Erklärung für diesen Schmerz.

Im folgenden halben Jahr verliert Amalia 27 Kilo. Stress im Studium kann nicht die Ursache sein, ist sie sich sicher. In einem Kraftakt schleppt sich Amalia im Sommer zum Hausarzt. Der weist sie ins Krankenhaus ein. Nach drei Tagen im Rollstuhl will sie wieder aufstehen, aber ihre Beine tragen sie nicht mehr. Die Erkenntnis ist erschreckend irreal: „Ich kann nicht mehr gehen“. 

Das eigene Ich wird immer fremder 

Aber nicht nur ihr Körper baut sukzessive ab. „Mein Kopf war Gemüse“, erzählt Amalia. „Ich wurde vergesslich, war schnell reizbar und hatte Schwierigkeiten mit der Sprache. Mein Wortschatz schrumpfte.“ Eigentlich sind Sprachen ihr Ding. Das Portugiesische sog sie mit der Muttermilch auf, Spanisch und Englisch reiften durch Sprachreisen während ihrer Schulzeit. 2013 zog Amalia nach Heidelberg, um Übersetzungswissenschaften zu studieren. „Dolmetscher müssen im Kopf schnell schalten können“, weiß sie. Es fiel ihr leicht. Und jetzt das. Das eigene Ich wird Amalia zunehmend fremder. Wie konnte es soweit kommen? 

Ein Fisch gehört ins Wasser, dachte sich Amalia, als sie vom Stadtfest „Heidelberger Herbst“ in ihre Studentenbude heimkehrt. Sie war frisch an der Uni. Das soeben auf dem Flohmarkt erworbene Schnäppchen machte in der Wasserkaraffe neben dem Bett dekorativ etwas her. Amalia und der Deko-Fisch hatten damit eine Gemeinsamkeit: Wasser ist ihr Element. 

Im Alter von drei Jahren sprießt ihre Liebe zum Schwimmen. Das Mädchen paddelt bald zweimal wöchentlich im Schwimmzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln. „Meine Mutter hat mich breit gefächert in alle möglichen Sportarten gefördert“, erzählt Amalia. Leichtathletik, Kunst- und Geräteturnen kommen hinzu. Ab der Grundschule verbringt sie jeden Wochentag an der „SpoHo“. Das Kind steckt voller Energie. „Damit ich abends Ruhe gab, musste ich mich tagsüber auspowern“, berichtet Amalia. „Ich habe mich dort immer wahnsinnig wohl gefühlt.“ Amalia macht fünf Jahre klassisches Ballett mit Auftritten im Kölner Gloria Theater. „Während dieser Zeit ist die Perfektionistin in mir gewachsen“, erklärt sie. Bis 16 trainiert sie zudem als Rettungsschwimmerin bei der DLRG. 

Der Triathlon wird zur Leidenschaft

Mit 17 erzählt ihr Onkel “Joli” aus Brasilien von seinem neuen Hobby, Triathlon. Amalia ist im Nu angefixt. Jolis bester Freund ist Joachim Doeding, zufällig der Top-Triathlet von São Paulo. Er wird ihr erster Trainer, der Triathlon ihre Leidenschaft. „Ich habe Spaß daran, mich mit anderen zu messen, aber vor allem mich selbst zu übertreffen. Meine Bestzeit zu übertreffen ist ein wunderbares Gefühl. Dabei erzielt man den größten Fortschritt“, sagt Amlaia. Der Triathlon habe sie mental auf das Leben vorbereitet und ihr gezeigt, dass sie erreichen kann, woran sie glaubt. „Irgendwann stellt den Körper auf den Maschinen-Modus.“ 

Neben dem Abitur stemmt die Schülerin jede Woche bis zu 38 Stunden Training. „Ich bewegte mich an der Grenze zum Leistungssport.“ Um ihren Sport zu finanzieren, arbeitet Amalia in einer Neurologischen Rehabilitationsklinik in Bonn. Sie hilft Parkinson-Patienten, Unfallopfern und Querschnittsgelähmten wieder mobil zu werden. „Es ist eine Ironie des Lebens, dass mich diese Erfahrung darauf vorbereitete, was später auf mich zukam“, sagt sie. „Ich habe von diesen Menschen gelernt, das Leben anzunehmen.“ 

“Sie hatten mich aufgegeben.”

Als Amalia 2013 selbst Patientin wird, gibt sie den Ärzten Rätsel auf. Amalia durchläuft einen Marathon an Fehldiagnosen. Knochenmark, Leber und das zentrale Nervensystem erleiden schwerwiegende Schäden. Von plötzlichen Krampfanfällen geschüttelt, kommt sie kaum aus dem Bett. Spasmen befallen Füße und Finger. Nach der zweiten Reha kommt zuhause prompt der Rückfall. Der Fisch in der Karaffe neben dem Bett hatte auf sie gewartet. 

Nach der vierten Reha 2015 kann sie zehn Meter am Rollator laufen und gilt als „austherapiert“. Ein schlechter Witz für eine Triathletin. „Sie hatten mich aufgegeben.“ 

Am Tiefpunkt kommt die Wende

Es geht rapide bergab. Unerklärliche Bauchschmerzen rauben Amalia wochenlang den Schlaf. Die Ärzte diagnostizieren Knochenmarkfunktionsstörungen und Leberschäden, erkennen aber nicht die Ursache. „Ich bin nicht ängstlich und eigentlich sehr leidensfähig“, betont Amalia. Doch an diesem Tiefpunkt wollte sie nur raus aus der Klinik und zu ihrer Mutter. „Ich wollte mich von ihr verabschieden.“ Der Entwurf eines Testaments lag bereits in der Schublade.

Bei der erneuten stationären Aufnahme stellt ein Assistenzarzt fest, dass noch ein Test auf Schwermetalle im Blut aussteht. Es ist des Rätsels Lösung: Amalia hat seit drei Jahren eine schwere chronische Bleivergiftung. 

Blei reichert sich in den Knochen anstelle von Calcium an. Eine dauerhafte tägliche Dosis schädigt das Nervensystem und führt zu Lähmungen. „Aus Blei“, erklärt Mutter Esta Maria ihrer Tochter am Telefon, „sind die kleinen Zylinder, die Angler an ihre Leinen heften, damit der Köder ins Wasser sinkt.“ Angler, Fische, Wasser – in Amalias Kopf schließt sich ein Kreis. Die Entgiftungskur dauert bis heute an. Tabletten ziehen das Blei langsam aus den Zellen. 

Bildermemory statt Bachelor

Seit 2016 geht es bergauf, aber der Absturz war tief. Um ihren Studienabschluss kämpft Amalia zwei Jahre vergebens. Sie bekommt Sprachtherapie. Bildermemory statt Bachelor. „Wörter mit ‚ung‘ oder ‚sch‘ waren der Horror“, erinnert sie sich. „Ich sah das Wort, wusste, dass es ich falsch geschrieben hatte, erkannte aber nicht, wo der Fehler lag.“ Amalia kramt alte Sprachlernbücher aus ihrer Schulzeit heraus und wälzt sie zum zweiten Mal. 

Auch das Internet wird zum Reha-Helfer. Beschränkt auf ihre zwölf Quadratmeter in Heidelberg recherchiert sie Kraft- und Koordinationsübungen. Jeden Tag trainiert sie in Eigenregie eineinhalb Stunden – zusätzlich zur Physiotherapie. „Ich träumte vom Joggen am Neckar“, sagt Amalia. Nach einem Jahr schafft sie es ohne Pausen 300 Meter mit dem Rollator zu gehen.  

“Verliere nicht den Mut!”

„Seit 2018 fühle ich mich wieder klar im Kopf“, sagt Amalia. “Auch, weil ich weniger Medikamente nehmen muss.” Sie beginnt ein neues Studium an der Sporthochschule in Köln. Sie möchte Trainerin für Menschen mit Einschränkung werden, am liebsten im Schwimm- oder Rudersport. Denn: „In jungen Menschen steckt so viel Potenzial.“ Das Studium mache Spaß, sagt sie, „auch wenn ich im Weitsprung kürzer springe als in der Grundschule.“ 

Orthesen für die Füße ermöglichen ihr das Gehen. „Manchmal ärgere ich mich. Früher ging ich einfach mal mitten in der Nacht laufen, um den Kopf frei zu bekommen.“ Das geht nicht mehr. „Ich musste lernen, mein neues Ich anzuerkennen“, gibt die Studentin zu. In ihrem Zimmer im Wohnheim der Sporthochschule klebt ein mit bunten Farben vollgeschriebenes Tapetenstück. Die Pinnwand daneben ist gespickt mit Postkarten und Fotos. Alle Botschaften ihrer Freunde und Familie stoßen in das gleiche Horn: Verliere nicht den Mut! 

©Sportstiftung NRW / Sebastian Burg

Para statt Tri

Amalia trainiert eisern jeden Tag. Manchmal steht die Tür zum Hausflur offen, damit in den vier Wänden der Platz für ihre Übungen reicht. Oft nutzt sie die Möglichkeiten, die ihr der Olympiastützpunkt Rheinland in Köln bietet: den Kraftraum, die Physiotherapeuten oder die Ernährungsberatung. Amalia verfolgt inzwischen ein neues Ziel: die Ruderwettkämpfen bei den Paralympics. Doch viel wichtiger ist: Amalia ist wieder eine Athletin – mit einem vorangestellten „Para“ statt einem „Tri“. 

Im Frühjahr 2019 betritt Amalia zum ersten Mal den Ruderkeller des RTHC Bayer Leverkusen. „Rudern ist wie Schwimmen eine sehr technische Sportart. Noch kann ich die richtige Rudertechnik nicht konstant abrufen“, unkt bereits wieder die Perfektionistin in ihr. 

In der paralympischen Bootsklasse Mixed-Doppel-Zweier schnupperte Amalia im folgenden Sommer WM-Luft. Mit Schlagmann Marcus Klemp erreichte sie in Linz den dritten Platz im B-Finale. Eine hartnäckige Erkältung und Gegenwind verhinderten die direkte Qualifikation die Paralympics. Im Mai 2020 hätten die beiden letzten Tokio-Tickets vergeben werden sollen. Dann warf das Coronavirus alles durcheinander. „Die Chancen zur Qualifikation standen gut. Wir gehörten zu den Top Drei“, sagt Amalia. “Jetzt kann ich mich bis 2021 stärker verbessern. Bei mir ist noch viel Luft nach oben.” 

Damit spätestens bei den Paralympics in Paris 2024 eine Medaille gelingt, sichert die Sportstiftung NRW die optimale Vorbereitung der Para-Ruderer durch einen Trainer am Standort Leverkusen finanziell ab. 

©Sportstiftung NRW / Sebastian Burg

Kein finanzieller Spielraum für Amalia – Sportstiftung NRW ist zur Stelle

Neben wöchentlich 17 Stunden Fahrtzeit zum Training, langen Einheiten und ihrem Vollzeitstudium bleibt Amalia keine Zeit, um ihr BAföG aufzustocken. Mit diesem Einkommen würde kein Leistungsruderer annähernd auskommen“, erkennt die Sportstiftung NRW. „Solange Amalia Bedarf hat, sind wir deshalb mit unserer Basisförderung zur Stelle“, sagt Geschäftsführer Jürgen Brüggemann. Amalias Deutschlandstipendium ist Teil dieses “CARE-Pakets”, das man sich mit Leistung verdient.Die Sportstiftung ist in Sachen Förderung paralympischer Athleten der erste Ansprechpartner in NRW. 

All in: Keine Angst vor Amputation 

Die Fehlbelastung der Füße hinterlässt bei Amalia Spuren. Die Schmerzen werden unerträglich. Amalia quält sich durch die Tage und findet nachts keine Ruhe. Anfangs halfen Botox-Spritzen verkrampfte Muskelspasmen zu lähmen und zu zähmen. Nun verliert die Behandlung an Wirkung. Der ungeliebte Rollstuhl bekommt ein Comeback, doch Schmerzen und schlaflose Nächte bleiben. Durch Corona sei ihr bewusst geworden, dass ihr Wohl und somit eine OP Vorrang haben. “Danach kann ich ungebremst in die neuen Tokio-Saison starten“, hofft sie. 

Der nächste Einschnitt kommt. “Mehrere Fachärzte sind mit mir zu dem Entschluss gekommen, dass eine beidseitige Amputation ab Höhe der Schienbeine die sicherere Lösung ist.” Auf lange Sicht erwartet Amalia dadurch eine Linderung ihrer Schmerzen und weniger Folge-OPs, dafür aber – das ist ihr sehr wichtig – mehr Mobilität. Bei einer Fußgelenksversteifung wäre das anders. “All in oder gar nicht!” Von Angst keine Spur: “Ich habe schon anderes geschafft und gehe das ja nicht alleine an. Ich fühle mich getragen von meinem Glauben, meinen Trainern, Physiotherapeuten, Freunden und von der Sportstiftung NRW.”

Fortsetzung folgt.

©Sportstiftung NRW, Text und Fotos: Sebastian Burg

Was ist Mentalcoaching überhaupt?
Für wen ist das Training geeignet?
Wie sieht ein Coaching im Sport dann aus?
Was bringt es mir als Sportler?
Und wie kann ich selbst ab morgen schon mental trainieren?

Diese Fragen und mehr werde ich am 19.6. on- wie offline in einem moderierten Vortrag für euch beantworten. Ihr habt die Möglichkeit exklusiv live vor Ort in Köln in meinem Studio mit dabei zu sein oder online teilzunehmen.

Bei beiden Optionen könnt und sollt ihr auch eure Fragen stellen können und mit mir ins Gespräch kommen.
On Top werde ich euch ein paar erste Impulse für euer eigenes Training mitgeben, damit ihr starten könnt.

Tickets gibt es ab sofort hier!

Das Event und alle Aktualisierungen findest du auch hier bei Facebook.

Ich freu mich sehr auf den Abend mit euch!


COVID-19 Information: Die wenigen, exklusiven Studiotickets werden unter strengen Hygienevorschriften vergeben. Es gilt der Mindestabstand von 1.5m im Studio, der Zugang ist nur mit Maske bis zum Platz möglich (dort können die Masken abgenommen werden), Handdesinfektion und Einweghandtücher, sowie desinfizierte Flächen sind obligatorisch. Wer sich krank fühlt, hustet oder Fieber hat, wird gebeten zuhause zu bleiben und das Onlineangebot zu nutzen. Danke für euer Verständnis!

#52 – Podcast mit Tanja Ney: Mentaltraining, Triathlon und die „Extrameile“

Im Podcast mit Tanja Ney nehmen wir wortwörtlich einen Umweg über die „Extrameile“: Es geht um mentales Training, Motivation und jede Menge Assets, die Tanja in ihrer Arbeit als Mentaltraining mit ihren Athleten nutzt. Außerdem gibt’s einige Tipps, wenn ihr zu Hause selbst mal ausprobieren wollt, wie ihr mental besser werden könnt. Viel Spaß beim Zuhören!

Hier gehts zum Pushing Limits Podcast.

Die Extrameile hat exklusive für motivierte Sportler, gerade in diesen aktuell herausfordernden Zeiten, eine Facebook Gruppe für virtuelle Sportsfreunde gegründet. Hier triffst du weitere Sportler, die die Extrameile gehen wollen. Das wird, neben der Tatsache, dass ihr Bock darauf habt, euch gegenseitig zu motivieren, eure Gemeinsamkeit sein. Egal in welcher Sportart. Ich, Tanja Ney, lizenz. Sportmentaltrainerin, begleite euch dabei. #keeponmoving  WELCOME 🙌

In der allerletzten Folge der Coffee & Chainrings Podcast Serie über das Race Around Austria durfte ich von meiner Arbeit als Mentalcoach berichten.

Ich habe Torsten Weber und Crew auf zwei Rennen vorbereitet und mit Ihnen auch während des Rennens aktiv gearbeitet.

In diesem Interview sprechen wir darüber, wie Mentalcoaching eigentlich aussieht und warum es wichtig ist, sich auch mental gut vorzubereiten. Warum ein “Chaka, auch du kannst es schaffen!” nicht reicht und welche Tools den Sportler im Vorfeld eines Wettkampfs selbstbewusst machen. Wie Torsten überhaupt auf die Idee zum Mentaltraining kam, warum ausgerechnet wir zusammenarbeiten und welche Rolle das Team im Mentaltraining vor und während der Rennen gespielt hat.

Hier gehts zum Podcast von Coffee & Chainrings. Viel Spaß damit!

An diesem Abend berichten Torsten Weber und Tanja Ney gemeinsam von der Herausforderung Ultracycling. Aus Torstens Sicht als Fahrer und Crewchef und aus Tanjas Sicht als Mentaltrainerin, die Team & Fahrer auf das Race Across / Around Germany und das Race Around Austria vorbereitet und begleitet hat.

Keine Frage des Publikums soll an diesem Abend offen bleiben. Warum sieht man als Fahrer plötzlich Pinguine am Straßenrand? Wo schläft man und wie lange? Und schläft man überhaupt? Wie gut versteht sich eigentlich so eine Crew, wenn sie rund um die Uhr gemeinsam im Auto hinter einem Radfahrer herfahren muss? Und wie wählt man diese verrückten Typen aus? Welche Rolle spielt der Kopf und das mentale Training im Vorfeld und auch während des Rennens?

Und was um alles in der Welt macht man als Sportler, wenn man am Raceday morgens aufwacht und denkt: „Ich möchte doch nicht!“ Die häufigste Frage sei schon jetzt beantwortet: Ja, der Hintern tut irgendwann weh. Denn: „It´s part of the game!“ Und auch darüber werden wir reden. An diesem Abend. Ultracycling ist eben nicht „nur mal eben um den Block.“

Und doch wird jeder an diesem Abend etwas für sich mitnehmen können, auch wenn es (noch) nicht für die Ultradistanz reicht.

Moderiert wird der Talk von Alexander Königsmann.

Einlass 19:00
Beginn 19:30

Tickets nur im VVK: https://bit.ly/37pmTEy
Keine AK

Links:

Facebook Event: https://bit.ly/36tscBE

www.torstenweber-cyclist.de
www.dieextrameile.com
www.alexander-koenigsmann.de

COVID-19 Information: Nach derzeitigem Stand (19.Mai 2020) sind in NRW bereits aktuell Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften durchführbar. Nach Absprache mit der Location ist es möglich, diese Vorschriften ausnahmslos zu erfüllen. Um eine Perspektive zu bieten und auch bisherige Ticketkäufer nicht im Regen stehen zu lassen, haben wir uns nun für diesen Ersatztermin im Oktober entschieden. Selbstverständlich planen wir alle im Augenblick immer unter Vorbehalt, aber dennoch mit großer Zuversicht. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Neue Tickets können ab sofort im Ticketstore erworben werden.