Mein Travelslam Sieg und das Pareto Prinzip.

Ich schreibe, also bin ich. Mal hier, mal da. Mal in den Tiefen von WordPress. Mal an der Oberfläche. Mal kreativ. Mal technisch. Mal genervt. Mal WordPress. Mal Worstpress.

Ich wollte euch schreiben. Vom Travelslam. Den ich gewann. Am vergangenen Freitag in Andernach. Da hab ich mich sehr gefreut, denn das Publikum war kein einfaches. Und es hat mich gewählt. Aber dann kam mir etwas dazwischen..

Travelslam Tanja Ney

Wie ihr gesehen habt, passiert gerade viel auf meiner Seite und auf meinem Blog. Was das nun mit dem Paretoprinzip und mit dem Travelslam zu tun hat. Dazu gleich mehr.

Ich ziehe also mit meiner Seite um und plötzlich stelle ich fest, dass ne Menge Photos nicht mehr vorhanden sind. Na großartig, denke ich! Liegt vermutlich daran, dass ich meinen alten Blog nun gelöscht und nicht alle Dateien vernünftig und vollständig ex- und importiert habe.

Nun sind sie weg. Und ich verärgert. Über mich.

Also beginne ich es zu drehen und zu wenden. Ich suche im Netz nach Lösungen. Befrage andere Menschen. Durchleuchte meinen Rechner. Versuche die Dateien wieder zu reanimieren. Nichts passiert.

Installation eines Plug Ins für Bilder. Manuelles Nachpflegen letzterer. Alles ist möglich. Mit ein wenig Zeit und Geduld.

Und viel Ehrgeiz.

Ich verbringe also viel Zeit mit der gedanklichen Problemlösung. Die zu nix führt.Pragmatisch denke ich: Wären es die Texte, die weg wären, wäre es deutlich schlimmer. Denn die zaubert mir auch ein Plug In nicht mal eben so wieder hervor. Passiert aber wiederum auch mit den Bildern nicht.

Ich drehe und wende es weiter. Was ist nun schlimmer: Wenn ein Platzhalter zu sehen ist, mit einem Fragezeichen? Oder wenn gar kein Bild mehr da ist? Wie trostlos..

Ich treffe keine Entscheidungen, sondern werde zum Dreh- und Wendeprofi. Kannste halten wie n Dachdecker. So zusagen.

Nerve mich selbst damit und dann.. Hey, dann fällt mir das Paretoprinzip wieder ein:

Es besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % erledigen lassen, sodass 80 % aller Probleme gelöst werden. [Wikipedia]

Zudem bin ich doch sonst immer so pragmatisch.

Und ich denke mir:

Wenn ich nun genügend neue Artikel schreibe. Die ich ja ohnehin auf meiner Agenda stehen habe. Dann rutschen die Artikel ohne Bilder einfach weiter nach hinten und nehmen nur noch den geringeren Teil meines Contents ein. So!

Also entscheide ich mich! Und das ist – erfahrungsgemäß in den meisten Fällen – der Anfang von allem: Ich verbringe nun nicht weiter 80% meiner Zeit mit der Reparatur meiner Beiträge, sondern verlasse mich darauf, dass auch der Text euch inspiriert und keine Bilder vermissen lässt. Ich setze also auf die 20%.

Die Bilder folgen noch. Jetzt erstmal das wichtigste. Damit ich es nicht vergesse: Ich hab beim Travelslam in Andernach gewonnen. Wenn das mal nix ist. Und dazu gibt´s sogar Bilder. Hier. Jetzt. Ohne Fragezeichen.

tanja
Trave

Ich wünsch euch viel Freude damit. Und arbeite gerade schon am nächsten Auftritt beim Travelslam Anfang 2016.

Wenn ihr an Infos dazu interessiert seid, dann schaut mal bei www.travelslam.de vorbei. Ich freue mich immer über neues Publikum

tanja4

Und wenn ihr das nächste Mal merkt, dass ihr euch grad irgendwo verzettelt, dann denkt doch vielleicht auch mal an das Pareto-Prinzip. Manchmal ist es nämlich auch einfach gut so wie es ist. Gut genug. Für dich. Für mich. Einfach mal Dinge so stehen lassen, wie sie sind. Das können wir nicht gut. Immer besser. Höher. Schneller. Weiter.

Und dabei vergessen wir das, was wir eigentlich doch wollten. Hey, ich wollte schon längst mal diesen kleinen Beitrag posten. Über eine gelungene Veranstaltung. Stattdessen zerbreche ich mir tagelang den Kopf über defekte Bilder. Mit sage und schreibe keinem Ergebnis.

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In diesem Sinne. Bis bald hier oder dort. Mit oder ohne Bild. Macht was draus! **

 

tanja2

Ein Gedanke zu „Mein Travelslam Sieg und das Pareto Prinzip.

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